Informationen zum Nagalase Test

1. Zusammenfassung
2. Was ist „Nagalase“?
3. Wie stellt man sich die Inaktivierung von Gc-MAF durch Nagalase vor?
4. „Nagalase Test“: Was ist das?
5. Ich möchte den Nagalase Test durchführen lassen? Wie geht das?
6. Was kostet der Test und wie wird der Test abgerechnet?
7. Künstlich hergestellter Gc-MAF zur Behandlung von Erkrankungen
8. Welche weiteren Mess-Werte können bei einer Gc-MAF- Therapie noch von Bedeutung sein?
9. Wissenschaftliche Literatur
10. Erklärung wichtiger Begriffe
11. Hinweise zur Proben-Gewinnung für den Nagalase-Test
12. Hinweise zur Zentrifugation von Gel-Monovetten

1. Zusammenfassung

  • Nagalase ist ein körpereigenes Enzym im Zuckerstoffwechsel.
  • Tumor-Zellen können Nagalase bilden.
  • Gc-MAF ist ein Makrophagen-aktivierender (immun- stimulierender) Faktor.
  • Gc-MAF wird aus Gc-Protein gebildet.
  • Die von Tumoren gebildete Nagalase kann die Bildung des immunstimulierenden Faktors Gc-MAF aus Gc-Protein verhindern.
  • Künstlich hergestelltes Gc-MAF wird als immunstimulierende Substanz eingesetzt.
  • Der Nagalase Test wird durchgeführt, um zu prüfen, ob eine Gc-MAF Therapie sinnvoll sein könnte („Therapie-Indikation“) und um die Wirkung einer Gc-MAF-Therapie zu verfolgen („Monitoring“).
  • Weitere Mess-Werte können bei einer Gc-MAF Therapie von Bedeutung sein: Vitamin D-Spiegel und Calcium-Wert im Blut, die genetische Variante des Vitamin D-Rezeptors und der Serum- Spiegel des löslichen uPA-Rezeptors.

2. Was ist „Nagalase“?

Die sog. „Nagalase“ ist ein körpereigenes Enzym, welches im Zucker- Stoffwechsel eine Rolle spielt. Der wissenschaftlich korrekte Name ist „N-Acetyl-Galaktosaminidase“. Nagalase kann bestimmte Zucker- Moleküle, nämlich das sog. N-Acetyl-Galaktosamin, aus großen Molekülen abspalten.

Yamamoto und Kollegen konnten zeigen, dass Tumore vermehrt Nagalase ausschütten. Entsprechend wurde auch gefunden, dass Tumor-Erkrankungen mit einem erhöhten Nagalase-Wert im Serum verknüpft sind („Tumor-Marker“). Aber auch bei einigen anderen Erkrankungen wurden erhöhte Nagalase-Werte gefunden.

Der von Tumoren produzierten Nagalase wurde eine unterdrückende Wirkung auf das Immunsystem zugeschrieben; medizinisch als „immun-supprimierende Wirkung“ bezeichnet. Die Nagalase- vermittelte Immun-Suppression bei Tumorerkrankungen trägt vermutlich dazu bei, das Wachstum des bestehenden Tumors und die Ausbildung von Metastasen zu fördern.

Die immunsupprimierende Wirkung von Nagalase wird dadurch erklärt, dass Nagalase die Bildung des immunstimulierenden Faktors Gc-MAF aus Gc-Protein verhindert. „MAF“ steht für „Makrophagen- Aktivierender Faktor“. Makrophagen sind sog. „Fress-Zellen“ der Immun-Abwehr.

3. Wie stellt man sich die Inaktivierung von Gc-MAF durch Nagalase vor?

Gc-MAF wird aus Gc-Protein gebildet.

Durch das Enzym „Nagalase“ wird die Zucker-Seitenkette des Gc- Proteins komplett abgespalten: das derart veränderte Gc-Protein kann nicht mehr in Gc-MAF überführt werden.

Mit anderen Worten: Die Wirkung von Nagalase auf Gc-Protein führt dazu, dass Gc-MAF nicht mehr gebildet werden kann.

Insofern wird der durch Tumoren gebildeten Nagalase eine immun- supprimierende Wirkung zugesprochen; also eine Wirkung, die zur Unterdrückung einer Immunantwort führt.

4. Nagalase Test : Was ist das?

Es gibt Testverfahren, mit denen die Aktivität der Nagalase im Serum bestimmt werden kann. Dabei wird aus einer Serumprobe die Nagalase isoliert und die Enzym-Aktivität vermessen.

Diese Verfahren bezeichnet man als Nagalase Test.

Erhöhte Nagalase-Werte im Blut wurden bei vielen Erkrankungen, insbesondere aber bei Tumor-Erkrankungen beschrieben.

Erhöhte Nagalase-Werte werden zur Entscheidung für eine Gc-MAF-Therapie herangezogen („Therapie-Indikation“).

Ein Abfall der Nagalase-Werte wird als Hinweis auf einen Therapie- Erfolg, insbesondere bei der Therapie mit Gc-MAF, gewertet („Therapie-Monitoring“).

5. Ich möchte den Nagalase Test durchführen lassen? Wie geht das?

Für den Nagalase Test wird eine Blutprobe (Serum) abgenommen und eingeschickt. Hinweise zur Proben-Abnahme finden Sie weiter unten.

Ein Anforderungsformular für die eigentliche Untersuchung finden Sie am Ende der Broschüre.

6. Was kostet der Nagalase Test und wie wird der Nagalase Test abgerechnet?

Die Abrechnung erfolgt für Privatpatienten nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Leider wird dieser Nagalase Test zurzeit von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und muss ggf. vom Patienten selbst bezahlt werden. Der Preis für Selbstzahler beträgt € 67,04 und entspricht dem einfachen Satz der GOÄ.

7. Künstlich hergestellter Gc-MAF zur Behandlung von Erkrankungen

Nachdem die Makrophagen-aktivierende Wirkung des Gc-MAF beschrieben worden war, wurden auch Verfahren entwickelt, um Gc-MAF künstlich herzustellen und als immun-stimulierende Substanz anzuwenden.

Dabei profitiert dieser Therapie-Ansatz davon, dass künstlich hergestelltes Gc-MAF von der Serum-Nagalase nicht abgebaut werden kann.

Man hat deshalb Therapieverfahren entwickelt, bei denen GcMAF künstlich im Labor (in vitro) hergestellt wird und dann Patienten verabreicht wird.

8. Welche weiteren Mess-Werte können bei einer Gc-MAF-Therapie noch von Bedeutung sein?

Vitamin D-Spiegel und Serum Calcium

Die optimale Wirkung einer Gc-MAF-Therapie scheint abhängig zu sein von einem optimalen Vitamin D-Spiegel. Empfohlen werden Werte zwischen 30 und 70 μg/L.

Insofern wird empfohlen vor Gc-MAF-Therapie den Vitamin-D-Wert im Serum zu bestimmen und ggf. eine Therapie mit der Gabe von Vitamin D zu ergänzen.

Parallel wird empfohlen, die Serum-Calcium Werte zu bestimmen, um bei einem erhöhten Serum-Calcium-Spiegel die Vitamin D-Dosis zu reduzieren.

Von einigen Autoren wurde beschrieben, dass die Wirkung von Gc-MAF von genetischen Varianten des Vitamin-D-Rezeptors abhängt; den sog. „VDR-Genotypen“. Insbesondere die VDR-Varianten „Fok 1“ und „Bsm1“ wurden untersucht.

Am besten scheint der Genotyp FF/bb auf eine Gc-MAF-Therapie anzusprechen, gefolgt von Ff/Bb. Der Genotyp Ff/BB scheint am schlechtesten anzusprechen.

Die Information zum VDR-Genotyp wurde deshalb bei der Gc-MAF-Therapie für die Festlegung der Dosis herangezogen.

uPA-Rezeptor (uPA-R) im Serum

Es gibt Publikationen, die eine Rolle des sog. „uPA-Rezeptors“ (uPA-R) bei dem invasiven Wachstum von Tumoren und der Bildung von Metastasen nahelegen. Der Serumspiegel von löslichem uPA-R wurde als Prognose-Faktor für Tumoren beschrieben.

Insbesondere wurde ein Zusammenhang zwischen Gc-MAF-Wirkung und uPA-R bei Tumoren beschrieben: Gc-MAF reduzierte die Menge des von Tumorzellen freigesetzten uPA-R.

Einige Wissenschaftler empfehlen deshalb die Bestimmung des uPA-R im Serum im Rahmen einer Gc-MAF Therapie bei Tumorerkran- kungen.

Genetik des Gc-Proteins

Auch für das Gc-Protein werden genetische Varianten beschrieben. Inwieweit diese bei der Optimierung einer Gc-MAF-Therapie eine Rolle spielen ist noch Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen.

9. Literatur

Yamamoto 
Immunotherapy for prostate cancer with Gc-protein-derived macrophage- activating factor, gcMAF
Transl Oncol (2008a) 1: 65-72

Yamamoto
Immunotherapy of metastatic colorectal cancer with vitamin D-binding protein-derived macrophage-activating factor, GcMAF
Cancer Immunol Immunother (2008b) 57: 1007-1016

Diese Arbeit wurde vom Editor-In-Chief der Zeitschrift zurückgezogen “due to irregularities in the documentation for institutional review board approval

Yamamoto 
Immunotherapy of metastatic breast cancer patients with vitamin D-binding protein-derived macrophage activating factor (GcMAF)
Int J Cancer (2008c) 122: 461-467

Diese Arbeit wurde vom Editor-In-Chief der Zeitschrift zurückgezogen “due to irregularities in the documentation for institutional review board approval

Thyer 
A novel role for a major component of the vitamin D axis: vitamin D binding protein-derived MAF induces human breast cancer cell apoptosis through stimulation of macrophages
Nutrients (2013) 5: 32577-2589

Korbelik
The value of serum alpha-N-acetylgalactosaminidase measurement for the assessment of tumor response to radio- and photodynamic therapy
Br J Cancer (1998) 77(6): 1009-1014

Wang
Schindler Disease: the molecular lesion in the alpha-N-acetylgalactosaminidase gene that causes an infantile neuroaxonal dystrophy
J Clin Invest (1990) 86: 1752-1756

Reddi 
Serum alpha-N-acetylgalactosaminidase is associated with diagnosis/prognosis of patients with squamous cell carcinoma of the uterine cervix
Cancer Letters (2000) 158: 61-64

Kisker
Vitamin D binding protein-macrophage-activating-factor (DBP-maf) inhibits angiogenesis and tumor growth in mice
Neoplasia (2003) 5: 32-40

Saharuddin
Tumor cell alpha-N-acetylgalactosminidase activity and its involvement in GcMAF-related macrophage activation
Comparative Biochemistry and Physiology Part A (2002) 132: 1 – 8

Thyer 
Therapeutic effects of highly purified de-glycosylated GcMAF in the immunotherapy of patients with chronic diseases
Am J Immunol (2013) 9: 78-84

Gregory
Vitamin D binding protein-MAF directly inhibits proliferation, migration, and uPAR expression of prostate cancer cells PLoS ONE (2010) 5: e13428

Benis and Schneider
The effects of vit. D binding protein MAF and colony-stimulation factor-1 on hematopoietic cells in normal and osteopetrotic rats
Blood (1996) 88: 2898 -2905

Fabris
Role of angiotensin-converting enzyme and vitamin D receptor gene polymorphisms in cancer anorexia-cachexia syndrome
Am J Immunol (2012) 8: 65-70

Uto
GcMAF: our next-generation immunotherapy Nature (2012) 485: S67-S70

Nagasawa
Association of the macrophage activating factor (MAF) precursor activity with polymorphism in vitamin D-binding protein
Anticancer Res (2004) 24: 3361-3366

Thyer 
Gc protein-derived macrophage-activating factor decreases alpha-N- acetylgalactosaminidase levels in advanced cancer patients OncoImmunology (2013) 2: e25769

Kuchiike 
Degalactosylated/desialylated human serum containing GcMAF induced macrophage phagocytic activity and in vivo antitumor activity Anticancer Res (2013) 33: 2881-2886

Inui 
Clinical experience of intergrative cancer immunotherapy with GcMAF Anticancer Res (2013) 33: 2917-2920

Yamamoto 
Prognostic utility of serum alpha-N-acetylgalactosaminidase and immunosuppression resulted from deglycosylation of serum Gc protein in oral cancer patients
Cancer Res (1997) 57: 295-299

10. Erklärung wichtiger Begriffe

 

Bsm1 Bsm1 bezeichnet eine genetische Variante des Vitamin D-Rezeptors. Für diese Variante sind drei Formen bekannt: BB, Bb, bb.
DBP s. Gc-Protein
Galaktosamin Ein chemisch definiertes Zucker-Molekül.
http://de.wikipedia.org/wiki/Galaktosamin
Galaktose Ein chemisch definiertes Zucker-Molekül.
http://de.wikipedia.org/wiki/Galactose
Galaktosidase Ein Enzym, das Galaktose abspaltet.
Fok1 Fok1 bezeichnet eine genetische Variante des Vitamin D- Rezeptors. Für diese Variante sind drei Formen bekannt: FF, Ff, ff.
Gc-MAF Auch vielfach als „GcMAF“ abgekürzt ist ein Makrophagen-aktivierender Faktor, der durch teilweise Abspaltung der Zucker-Seitenkette aus Gc-Protein gebildet wird. Aus der Trisaccharid-Seitenkette des Gc- Proteins wird Galaktose und Sialin-Säure, es verbleibt N- Acetylgalaktosamin.
GcMAF s. Gc-MAF
Gc-Protein Gc- Protein ist ein Serumprotein, welches die Fähigkeit besitzt Vitamin D zu binden. Aus diesem Grund wird es auch als Vitamin D-bindendes Protein (DBP) bezeichnet. Gc-Protein besitzt eine aus drei Zuckern bestehende Seitenkette; diese drei Zucker sind eine Galaktose, eine Sialinsäure und ein N-actely-galaktosamin. http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin-D-bindendes_Protein
GOÄ Amtliche Gebührenordnung für Ärzte; gilt für die Leistungsabrechnung bei privat versicherten Patienten.
Immunsuppression Suppression bedeutet Unterdrückung und Immunsuppression bezeichnet die Unterdrückung einer Immunantwort durch unterschiedliche Mechanismen, wie Krankheiten, Behandlung mit „immunsuppressiven“ Medikamenten oder bestimmte Umwelt-Einflüsse. Der von Tumor-Zellen gebildeten „Nagalase“ wird ebenfalls eine immunsuppressive Wirkung zugesprochen.
MAF Abkürzung für Makrophagen-aktivierender Faktor. Es gibt mehrere Faktoren die Makrophagen aktivieren können; Gc-MAF ist einer davon.
Makrophagen Makrophagen (aus dem Griechischen frei übersetzt: „Große Fresser“) sind Fress-Zellen des Immunsystems und spielen eine Rolle bei einer Abwehr-Reaktionen des Körpers, insbesondere bei der Immun-Antwort. http://de.wikipedia.org/wiki/Makrophagen
Nagalase Die sog. „Nagalase“ ist ein körpereigenes Enzym, welches im Zucker-Stoffwechsel eine Rolle spielt. Der wissenschaftlich korrekte Name ist „N-Acetyl- Galaktosaminidase“. Nagalase kann bestimmte Zucker- Moleküle, nämlich das sog. N-Acetyl-Galaktosamin, aus großen Molekülen abspalten.
Sialidase Ein Enzym, das Sialin-Säure abspaltet.
Sialin-Säure Ein chemisch definiertes Zucker-Molekül.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sialins%C3%A4ure
VDR Abkürzung für Vitamin D-Rezeptor. Der VDR ist ein zelluläres Molekül und bindet Vitamin D. Durch diese
Bindung werden die Effekte des Vitamin D auf die Zelle vermittelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin-D-Rezeptor
uPA Abkürzung für Urokinase-typ Plasminogen Aktivtator, auch als „Urokinase“ bezeichnet. Diesem Molekül wird
eine Rolle zugesprochen bei dem invasiven Wachstum von Tumoren und der Bildung von Metastasen. http://de.wikipedia.org/wiki/Urokinase
uPA-R Abkürzung für „uPA-Rezeptor“. Dieses Molekül auf der Oberfläche von Zellen – auch von Tumorzellen – bindet
uPA und wird als ein wichtiges Molekül bei dem invasiven Wachstum von Tumoren und der Bildung von Metastasen angesehen.Ein Teil des von Tumorzellen gebildeten uPA-R wird von der Tumorzelle freigesetzt und kann im Serum als sog. „löslicher uPA-R“ nachgewiesen werden. Der Serum- Spiegel des löslichen uPA-R wird als Tumor-Marker angesehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Urokinase

11. Hinweise zur Proben-Gewinnung für den Nagalase Test

Der Nagalase Test wird an einer Serum-Probe durchgeführt, wie in den Originalarbeiten von Yamamoto et al. (s.o. unter „Literatur“) beschreiben.

Für die Untersuchung ist mindestens 1 ml Serum notwendig.

Durch Venen-Punktion wird vom Patienten Vollblut abgenommen: aus dem Vollblut wird durch Gerinnung und anschließende Zentrifugation Serum gewonnen. Der Patient sollte nüchtern sein.

Um den Einfluss einer transportbedingten Hämolyse zu vermeiden, das Serum bitte nach Abnahme mit dem Serum-Röhrchen (z.B. Serum-Gel-Monovette von Sarstedt oder Serum Vacutainer von BD) und nach Zentrifugation in ein neutrales Röhrchen überführen zum Verschicken.

Serum Gel-Monovetten werden 10 Minuten bei 2.500 x g zentrifugiert (Hinweise zur Zentrifugation s.u.)

Die Serum-Gel-Monovetten sollten die ersten 15 Minuten nach der Blutentnahme stehend zur Gerinnung gelagert werden, da es sonst zu einer „Wurst-Bildung“ kommt. Diese Wurst-Bildung verhindert – besonders bei starren Rotoren – bei der Zentrifugation die Ausbildung der Gel-Trennschicht und damit die optimale Trennung von Blutkuchen und Serum.

WICHTIG: Trübe Seren (Lipide?) und hämolytische Seren (Rot-färbung) können im Nagalase-Test nicht analysiert werden. Deshalb empfiehlt sich (wie oben bereits erwähnt) die Abnahme beim nüchternen Patienten.

Das abgefüllte Serum bitte mit dem ausgefüllten Anforderungsschein (s.u.) in einem stabilen Transport-Behälter per Post an folgende Adresse schicken:

Praxis
Prof. Dr. med. M. Kramer
Postfach 103320
D-69023Heidelberg
Wenn Sie einen Kurierdienst nutzen, bitte weiterhin die Hausanschrift der Praxis angeben:

Mönchhofstraße 52 D-69120 Heidelberg
Kontakt:
Tel.: 06221 4340 963
Fax: 06221 4340 964

12. Hinweise zur Zentrifugation von Gel-Monovetten

Die zur Erreichung der G-Zahl (relative Zentrifugalbeschleunigung [RZB]) notwendige Drehzahl hängt vom Radius der Zentrifuge ab. Wenn „r“ der Radius in cm und „n“ die Umdrehungen /min sind, gilt für die relative Zentrifugalbeschleunigung (RZB) in „g“ (DIN 58970-2) folgende Gleichung:

RZB [g]= 0,00001118 x r n2
So werden z.B. bei einer Labofuge 200 von Heraeus (Radius 9,65 cm) 2.500 x g etwa mit einer Drehzahl von 5.000/min erreicht.

Auf der Internetseite der Firma Sarstedt (www.sarstedt.com; Abb. 2 s.u.) finden Sie die Informationen zu den Abnahme-Röhrchen und einen Rechner, mit dem Sie die notwendige Drehzahl Ihrer Zentrifuge ermitteln können.

Nach der Zentrifugation sollte die Gel-Schicht über dem ganzen Blutkuchen liegen und keine Verbindung mehr zwischen Blutkuchen und Serum bestehen. Dies ist bei Ausschwing-Rotoren immer gewährleistet.

Bestehen nach der Zentrifugation Zweifel, ob die Gelschicht den Blutkuchen sicher vom Serum trennt, sollte das Serum in ein neutrales Röhrchen umgefüllt werden, durch abpipettieren oder abkippen. Dies wird insbesondere bei starren Rotoren empfohlen.

Nagalase Test

Quelle: www.sarstedt.com

Nagalase Test

Quelle: www.sarstedt.com

Download: Info Praxis Dr. Kramer Heidelberg – Postfach für Proben

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Download: UA-005 Nagalase Test 16.09.2013

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Download: UA-005 Nagalase Test 16.09.2013

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Weiterführende Links zum Thema Nagalase:

Studie der Autologen Krebsimpfung

Krebsimpfungstherapie

Die autologe Krebsimpfung entstammt aus Gewebefragmenten des vorliegenden Tumors und Immun-Wirkverstärkern.

Ergebnisse bei Behandlungen der Krebsarten mit einer Autologen Krebsimpfung

Folgende Behandlungsergebnisse wurden bewertet und in 1.759 Fällen verschiedener Krebsarten zusammengefasst, die einer autologen Krebsvakzintherapie unterzogen wurden.
(Ergebnisse von Oktober 2013 bis November 2016).

Brust
Gesamtzahl der Fälle
234
1: Gültig
12
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
101
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
13
4: Ungültige
37
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
69,30%
5: Follow-up in
12
6: Absetzen der Verabreichung
234
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
30
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
58,50%
8: unbehandelt
2
9: nicht bewertet
20
Gehirn
Gesamtzahl der Fälle
318
1: Gültig
17
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
32
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
12
4: Ungültige
84
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
33,80%
5: Follow-up in
24
6: Absetzen der Verabreichung
8
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
91
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
20,80%
8: unbehandelt
4
9: nicht bewertet
46
Dickdarm
Gesamtzahl der Fälle
271
1: Gültig
15
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
30
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
9
4: Ungültige
82
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
33,10%
5: Follow-up in
4
6: Absetzen der Verabreichung
15
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
68
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
22,10%
8: unbehandelt
8
9: nicht bewertet
40
Lunge
Gesamtzahl der Fälle
121
1: Gültig
8
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
19
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
9
4: Ungültige
25
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
44,30%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
4
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
33
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
28,70%
8: unbehandelt
5
9: nicht bewertet
17
Leber
Gesamtzahl der Fälle
118
1: Gültig
10
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
31
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
5
4: Ungültige
26
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
56,90%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
26
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
41,80%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
17
Magen
Gesamtzahl der Fälle
128
1: Gültig
6
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
16
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
3
4: Ungültige
40
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
33,80%
5: Follow-up in
2
6: Absetzen der Verabreichung
6
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
29
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
23,40%
8: unbehandelt
4
9: nicht bewertet
18
Eierstock
Gesamtzahl der Fälle
82
1: Gültig
8
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
12
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
2
4: Ungültige
27
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
40,80%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
4
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
18
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
29,90%
8: unbehandelt
4
9: nicht bewertet
6
Bauchspeicheldrüse
Gesamtzahl der Fälle
62
1: Gültig
2
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
6
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
2
4: Ungültige
19
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
27,60%
5: Follow-up in
4
6: Absetzen der Verabreichung
5
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
8
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
21,60%
8: unbehandelt
5
9: nicht bewertet
11
Niere
Gesamtzahl der Fälle
36
1: Gültig
2
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
9
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
8
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
57,90%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
11
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
36,70%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
3
Gallenblase
Gesamtzahl der Fälle
51
1: Gültig
5
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
2
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
23
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
22,60%
5: Follow-up in
3
6: Absetzen der Verabreichung
3
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
10
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
17,10%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
4
Gebärmutterhals
Gesamtzahl der Fälle
34
1: Gültig
2
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
4
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
16
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
26,10%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
5
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
21,40%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
3
Gebärmutter
Gesamtzahl der Fälle
37
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
5
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
10
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
35,30%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
4
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
12
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
20,70%
8: unbehandelt
2
9: nicht bewertet
2
Hautkrebs
Gesamtzahl der Fälle
26
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
2
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
3
4: Ungültige
6
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
25,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
9
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
14,30%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
2
Weichgewebe
Gesamtzahl der Fälle
28
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
13
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
13,30%
5: Follow-up in
2
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
5
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
10,00%
8: unbehandelt
2
9: nicht bewertet
4
Speiseröhre
Gesamtzahl der Fälle
21
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
2
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
3
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
33,30%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
6
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
16,70%
8: unbehandelt
2
9: nicht bewertet
5
Doppelkarzinom
Gesamtzahl der Fälle
23
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
6
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
6
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
53,80%
5: Follow-up in
2
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
43,80%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
4
Schilddrüse
Gesamtzahl der Fälle
14
1: Gültig
2
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
3
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
4
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
45,50%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Mund
Gesamtzahl der Fälle
24
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
2
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
7
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
30,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
9
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
15,80%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
3
Knochenkrebs
Gesamtzahl der Fälle
10
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
3
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
100,00%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
4
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
50,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
0
Hals
Gesamtzahl der Fälle
10
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
6
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
12,50%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Harntrakt
Gesamtzahl der Fälle
9
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
5
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
0
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
3
Harnblase
Gesamtzahl der Fälle
10
1: Gültig
2
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
2
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
2
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
33,30%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Prostata
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
3
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
75,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
60,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Dünndarm
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
3
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
25,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
20,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
2
Hirnhaut
Gesamtzahl der Fälle
4
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
2
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
25,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Parotis
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
4
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
1
Occult Primary
Gesamtzahl der Fälle
5
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
40,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Blinddarm
Gesamtzahl der Fälle
15
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
5
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
16,70%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
11,10%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
3
Bauchfellkrebs
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
4
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
20,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
16,70%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Mesotheliom
Gesamtzahl der Fälle
5
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
100,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
66,70%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
1
Andere
Gesamtzahl der Fälle
11
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
2
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
28,60%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
4
Eierstock
Gesamtzahl der Fälle
4
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
33,30%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
0
Nasennebenhöhlen
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Hodenkrebs
Gesamtzahl der Fälle
2
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Nerventumor
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Kehlkopf
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
33,30%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Lymphom
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Speicheldrüsenkrebs
Gesamtzahl der Fälle
4
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
1
Thymusdrüse
Gesamtzahl der Fälle
1
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
0
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Scheide
Gesamtzahl der Fälle
1
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
0
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Penis
Gesamtzahl der Fälle
1
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Hals
Gesamtzahl der Fälle
10
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
6
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
12,50%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Harntrakt
Gesamtzahl der Fälle
9
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
5
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
0
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
3
Harnblase
Gesamtzahl der Fälle
10
1: Gültig
2
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
2
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
2
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
33,30%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Prostata
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
3
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
75,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
60,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Dünndarm
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
3
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
25,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
20,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
2
Hirnhaut
Gesamtzahl der Fälle
4
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
2
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
25,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Parotis
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
1
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
4
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
1
Occult Primary
Gesamtzahl der Fälle
5
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
40,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Blinddarm
Gesamtzahl der Fälle
15
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
5
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
16,70%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
2
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
11,10%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
3
Bauchfellkrebs
Gesamtzahl der Fälle
8
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
4
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
20,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
16,70%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
2
Mesotheliom
Gesamtzahl der Fälle
5
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
100,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
66,70%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
1
Andere
Gesamtzahl der Fälle
11
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
2
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
2
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
28,60%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
4
Eierstock
Gesamtzahl der Fälle
4
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
1
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
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6: Absetzen der Verabreichung
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7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
33,30%
8: unbehandelt
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9: nicht bewertet
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Nasennebenhöhlen
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
1
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Hodenkrebs
Gesamtzahl der Fälle
2
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
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9: nicht bewertet
0
Nerventumor
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
3
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
0
9: nicht bewertet
0
Kehlkopf
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
1
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
50,00%
5: Follow-up in
0
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
33,30%
8: unbehandelt
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9: nicht bewertet
0
Lymphom
Gesamtzahl der Fälle
3
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
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Speicheldrüsenkrebs
Gesamtzahl der Fälle
4
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
1
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
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6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
1
Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
0,00%
8: unbehandelt
1
9: nicht bewertet
1
Thymusdrüse
Gesamtzahl der Fälle
1
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
0
Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
0,00%
5: Follow-up in
1
6: Absetzen der Verabreichung
0
7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
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Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
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8: unbehandelt
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Scheide
Gesamtzahl der Fälle
1
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
4: Ungültige
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Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
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5: Follow-up in
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6: Absetzen der Verabreichung
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7: Ergebnis unbekannt unauffindbar
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Verbesserungsrate 2: Wenn Ergebnis unklar wenn eine ungültige
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8: unbehandelt
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Penis
Gesamtzahl der Fälle
1
1: Gültig
0
2: Langzeitkonstanz, Progressionsfreiheit (mehr als ein Jahr)
0
3: Konstante (weniger als 6 Monate oder mehr pro Jahr)
0
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Verbesserungsrate 1: (1+2)/(1+2+3+4)
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5: Follow-up in
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6: Absetzen der Verabreichung
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Nagalase kann gestoppt werden – GcMAF macht es möglich

Was ist eigentlich Nagalase ?

Nagalase kann gestoppt werden – GcMAF macht es möglich

Inhalt

Nagalase kann gestoppt werden – GcMAF macht es möglich

Ein wirksames Mittel gegen einen Tumor oder andere fatale Krankheiten herzustellen, das ist das Wunschziel aller Forscher und Pharmakonzerne: Seit einigen Jahren verspricht die alternative Therapieform GcMAF gerade Krebspatienten jetzt wieder Hoffnung auf Heilung. Entdeckt bzw. begründet wurde diese neue Behandlungsmethode vom japanischen Professor Nobuto Yamamoto, der mittels der Therapieform bzw. des Proteins GcMAF insgesamt 30 Tumorpatienten von den anfallenden Symptomen befreien konnte. Dabei ist es auch nach sieben Jahren zu keinem Rückfall gekommen. Das GcMAF sowie die entsprechenden Therapien aus den Saisei-Mirai Clinics Japan können Sie im Original über uns beziehen. Innerhalb der EU sind wir das einzige Unternehmen das dieses originale GcMAF vertreibt.

Nagalase: Körpereigenes Enzym wird von Tumorzellen hergestellt

Wichtige Faktoren sind hierbei die Nagalase sowie das Immunsystem. Nagalase bildet zum einen quasi die Grundlage für das Verwenden von GcMAF, zum anderen ist die Nagalase wichtig für die gezielte Überwachung des jeweiligen Therapieerfolgs. Bei der Nagalase handelt es sich um ein essentielles körpereigenes Enzym, das einen wesentlichen Faktor im Glycan-Katabolismus respektive im Zucker-Stoffwechsel darstellt und von Tumorzellen produziert wird. Der wissenschaftlich korrekte Name für Nagalase ist N-Acetyl-Galaktosaminidase. Das Enzym hat dabei die Fähigkeit, das Zucker-Molekül N-Acetyl-Galaktosamin aus großen Molekülen abspalten. Das körpereigene Enzym Nagalase soll dabei eine immun-supprimierende Wirkung – also eine unterdrückende Wirkung – auf das menschliche Immunsystem ausüben. Vermutlich trägt diese Immun-Suppression bei Tumoren bzw. bei Tumorerkrankungen dann zum Wachstum solcher Wucherungen und zur Ausbildung von Metastasen bei.

Nagalase, GcMAF, Enzym, Tumor, Krebs

Das Immunsystem im Fokus

Dieser Vorgang wird von Wissenschaftlern dahingehend erklärt, dass so die Herstellung des immunstimulierenden Faktors GcMAF verhindert wird. Dabei wird das GcMAF von der Nagalase in eine inaktive Form versetzt, so dass das Immunsystem es nicht mehr als Signalsubstanz nutzen kann. Zudem werden auch die so bezeichneten Makrophagen dann nicht mehr durch das GcMAF aktiviert. Das hat fatale Folgen. Denn die Makrophagen sind für die Abwehr von gesundheitsgefährdenden Eindringlingen rund um Viren und Bakterien verantwortlich. Bekannt ist diesbezüglich, dass Nagalase von Tumoren vermehrt ausgeschüttet wird, was eben zu einer Schwächung des Immunsystems führt. Laut Wissenschaftlern und Medizinern wie Dr. Yamamoto ist daher ein erhöhter Nagalase-Wert mit dem Tumorwachstum bzw. dem Tumor an sich verknüpft. Durch die regelmäßige Zuführung von im Labor erstellten GcMAF kann der Prozess aber wieder umgedreht und im Hinblick auf das Immunsystem dafür Sorge getragen werden, dass die Makrophagen wieder massiv die bösartigen Zellen angreifen.

Kontinuierliche Tests geben Aufschluss über den Nagalase Enzym Wert

Für Ärzte bietet sich Nagalase dabei explizit als relativer Verlaufsmarker bei einem Tumor bzw. Tumorerkrankungen an. Dafür sollten – in zeitlich definierten Abständen – kontinuierlich verschiedene Werte gemessen werden. Anhand der dann vorliegenden Messwerte kann der behandelnde Arzt erkennen, welchen negativen oder positiven Einfluss Signalsubstanzen wie das Protein GcMAF oder zum Beispiel auch Medikamente (Vitamin B 17) auf den Tumor ausüben. Allerdings muss hierbei stets bedacht werden, dass das Enzym Nagalase für die körperlichen Funktionen von essentieller Bedeutung ist.

Nagalase Enzym: Vorkommen im Blut gibt Aufschluss über Therapieerfolg

Finden die Ärzte bei einer entsprechenden Untersuchung das Nagalase Enzym dabei vermehrt im Blut des Patienten, stellt dies ein Indiz für eine Tumor- bzw. Krebserkrankung dar, die aggressiv und invasiv im Körper fortschreitet Das Immunsystem bekämpft die schädlichen Eindringliche nicht. Werden im Laufe der Krebsbehandlung mit GcMAF dann immer weniger des Nagalase Enzym im Blut gefunden, weist dies demgegenüber auf den Erfolg der medikamentösen Behandlung bzw. der Therapie hin. In diesem Fall ist die Tumor Erkrankung dann weniger aggressiv und befindet sich quasi auf dem Rückzug. Dies eröffnet dann auch sofort neue Möglichkeiten m Hinblick auf weiterführende medizinische Maßnahmen, wie zum Beispiel Bestrahlung und Chemotherapie.

Wenn Sie weitere Fragen zu Nagalase und GcMAF haben, verwenden Sie bitte unser Anfrageformular.

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Autismus Spektrum Störung

Autismus Spektrum Störung

Der Autismus Spektrum Störung kann eine Bandbreite von Zuständen zugeordnet werden, die in der 5. Ausgabe der Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5), publiziert von der Vereinigung amerikanischer Psychiater, als neurologische Entwicklungsstörungen klassifiziert wurden.

Inhalt

Autismus Spektrum Störung

 

Der Autismus Spektrum Störung kann eine Bandbreite von Zuständen zugeordnet werden, die in der 5. Ausgabe der Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5), publiziert von der Vereinigung amerikanischer Psychiater, als neurologische Entwicklungsstörungen klassifiziert wurden. Diese im Jahr 2013 veröffentlichte Studie legt eine Definition für Autismus zu Grunde, welche die vorherige Diagnose (DSM-IV-TR) um das Asperger Syndrom, tiefgreifende nicht näher erläuterte Entwicklungsstörungen (PDD-NOS) und die desintegrative Störung des Kindesalters ergänzt. Bestandteile dieser Störungen sind soziale Defizite, Kommunikationsschwierigkeiten, stereotypisierte und repetitive Verhaltensweisen, Sinnesstörungen und in einigen Fällen auch Gedächtnisverluste.

Rote Linie: Zunahme der Autismusdiagnosen. Schuljahre 1992 bis 2003 in den USA, Steigerung in % relativ zu 1992. Blaue Linie: Zunahme aller Behinderungen.

Rote Linie: Zunahme der Autismusdiagnosen. Schuljahre 1992 bis 2003 in den USA, Steigerung in % relativ zu 1992. Blaue Linie: Zunahme aller Behinderungen. – By fightingautism.org (http://fightingautism.org/idea/autism.php) [Public domain], via Wikimedia Commons

Klassifikation

2013 wurde in der Studie Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders version 5 (DSM-5) eine Überarbeitung der Autismus Spektrum Störung vorgeschlagen (ASD). Die neue Diagnose, genannt DSM-5, ergänzt die bisherige Definition von Autismus, DSM-4, um das Asperger Syndrom, tiefgreifende nicht näher erläuterte Entwicklungsstörungen (PDD-NOS) und die desintegrative Störung des Kindesalters. Dem neuen Stand zur Folge, wird die Kommunikation nicht mehr eigenständig thematisiert und stattdessen mit der sozialen Integration in eine Kategorie zusammengefasst.

Statt einer Kategorisierung der Diagnosen, geht die neue Definition DSM-5 von einem dimensionalen Ansatz aus, um Entwicklungsstörungen festzustellen, die Autismus zugeordnet werden können. DSM-5 schafft einen Rahmen, innerhalb dessen jedes Individuum anhand von Dimensionen der Erkrankung unterschieden werden kann. In diese Bewertung fließen auch weitere Kennzeichen wie genetische Störungen oder intellektuelle Behinderungen ein.

Eine weitere wichtige Änderung bedeutet die Zusammenlegung der Definitionsbereiche von sozialen und kommunikativen Defiziten. Dementsprechend wird eine individuelle Autismus Diagnose anhand der Schwere des sozial-kommunikativen Symptoms, der Zwangsneurosen und weiterer Kennzeichen gestellt. Zusätzlich wird das Mindestalter für eine Autismus Spektrum Störung nicht weiter auf 3 Jahre begrenzt, sondern eine „frühe Entwicklungsperiode“ definiert. Eine Erkrankung ist demnach bereits zu Beginn möglich, wohingegen die Symptome erst beobachtet werden können, wenn die Entwicklung nicht mehr mit äußeren Umweltanforderungen Schritt hält.

Autismus stellt den Kern aller Autismus Spektrum Störung dar. Das Asperger Syndrom liegt dabei dem Definitionsbereich von Autismus in Ursache und Symptomen am nächsten. Allerdings löst das Asperger-Syndrom, der DSM-4 Definition nach, keine sprachliche Entwicklungsstörung aus. PDD-NOS wird dann diagnostiziert, wenn die vorliegenden Kriterien nicht einer bestimmten Störung zugeordnet werden können.

Anderen Quellen nach können auch das Rett-Syndrom sowie die desintegrative Störung des Kindesalters Autismus zugeordnet werden, da die Symptome ähnlicher Natur sind. Über die Ursache dieser Entwicklungsstörungen ist allerdings noch kein Zusammenhang erforscht worden; Daher ordnen andere Quellen diese Störungen nicht dem Autismus, sondern der allgemeineren Form tiefgreifender Entwicklungsstörungen zu.

Autismus, Asperger Syndrom und PDD-NOS werden bisweilen als Autismus Spektrum Störungen bezeichnet, wohingegen Autismus oftmals als autistische Störung, Autismus des Kindesalters oder als infantiler Autismus benannt wird. Obwohl der ältere Begriff tiefgreifende Entwicklungsstörung und der neuere Fachterminus Autismus Spektrum Störungen zu großen Teilen identisch sind, war ersterer dazu gedacht, um ein spezifische Menge von Diagnosen zu beschreiben, wohingegen letzterer verschiedene Spektrumstörungen in Bezug zueinander setzt. Autismusspektrumstörungen sind eine Teilmenge des weiter gefassten Autismusphänotyps (BAP), welcher auch die Individuen beschreibt, die, obwohl nicht direkt mit ASD diagnostiziert, besondere Auffälligkeiten wie eine Vermeidung des Augenkontakts aufweisen.

Autismus der 6- bis 17-Jährigen in den USA. Prävalenz je 1000 Einwohner von 1996 bis 2007.

Autismus der 6- bis 17-Jährigen in den USA. Prävalenz je 1000 Einwohner von 1996 bis 2007. – By Fred the Oyster [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Eigenschaften

Der DSM-5 Definition nach, wird Autismus als Defizit in sozialem und kommunikativem Kontext mit beschränkten und repetitiven Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten verstanden. Diese Defizite sind ab der frühesten Kindheit präsent und führen zu einer klinisch signifikanten funktionalen Beeinträchtigung. Zudem ist eine einzigartige Form des Autismus bekannt, genannt Inselbegabung, wobei Kinder außergewöhnliche Fertigkeiten in Musik, Kunst und weiteren Bereichen ohne Übung erlangen können.

Asperger Syndrom wurde nach der DSM-4 Definition von Autismus unterschieden, da Abweichungen bei der frühsprachlichen Entwicklung mit starker Verzögerung auftreten. Zudem weisen Individuen mit Asperger Syndrom keine signifikant kognitiven Hemmungen auf. PDD-NOS wurde als unterschwelliger und atypischer Autismus bezeichnet, da die Erkrankung von milderen Autismussymptomen geprägt ist und diese oft nur vereinzelt auftreten. DSM-5 fasst sowohl das Asperger Syndrom als auch PDD-NOS unter den Autismusspektrumstörungen zusammen.

Entwicklungsprozess

Autismusspektrumstörungen können nach zwei verschiedenen Entwicklungsprozessen entstehen, wobei die meisten Eltern davon berichten, dass Symptome während des ersten Lebensjahres beobachtet werden können. Der erste Entwicklungsprozess ist von linearer Natur. Innerhalb dessen können Entwicklungsdefizite während der ersten zwei Lebensjahre beobachtet werden, worauf eine Diagnose im Alter von 3-4 Jahren folgt. Einige Anzeichen dieses Entwicklungsprozesses können die verminderte Fähigkeit des Augenkontakts, des Spielens, der Reaktion auf den eigenen Namen sowie ein fehlendes Interesse, auf Dinge zu zeigen, sein.

Der zweite, alternative Entwicklungsprozess sieht eine beinahe normale Entwicklung des Kindes vor, worauf eine Rückbildung oder ein vollständiger Verlust der Fertigkeiten innerhalb der ersten 2-3 Jahre erfolgt. Die Rückbildung kann in einer Vielzahl von Bereichen auftreten, inklusive der kommunikativen, sozialen, kognitiven und Selbsthilfe-Fertigkeiten; Die am häufigsten beobachtete Entwicklung ist der Verlust des Sprechvermögens.

Es besteht eine Debatte darüber, welche der beiden Entwicklungsprozesse verheerendere oder mildere Auswirkungen auf den Erkrankten haben. Studien sind sich zudem unsicher, ob beim zweiten Entwicklungsprozess eine allmähliche Rückbildung oder der schlagartige Verlust der Fähigkeiten zu einem schlimmeren Ergebnis führen.

Auch wenn in der aktuellen Forschung widersprüchliche Ergebnisse bei der sprachlichen Entwicklung von Autismusspektrumstörungen bestehen, zeigen einige Studien, dass kognitive und sprachliche Fähigkeiten im Alter von 2,5 Jahren als Indikatoren für eine spätere sprachliche Entwicklung ab 5 Jahren genutzt werden können. Zusammenfassend wird in der Fachliteratur eine frühestmögliche Intervention gefordert, um die besten Ergebnisse einer Behandlung zu ermöglichen.

Pränatale und perinatale Risikofaktoren 

Mehrere pränatale und perinatale Komplikationen werden als mögliche Risikofaktoren für Autismus behandelt. Diese Faktoren beinhalten Schwangerschaftsdiabetes, mütterliches und väterliches Alter von über 30, Blutungen nach dem ersten Trimester, die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten (z.B. Valproat) während der Schwangerschaft sowie Mekonium im Fruchtwasser. Obwohl noch keine überzeugenden Ergebnisse bezüglich des Einflusses dieser Faktoren auf Autismus vorliegen, wurde jeder dieser Faktoren bei autistischen Kinder häufiger beobachtet als bei nicht autistischen Geschwistern und anderen normal entwickelten Jugendlichen.

Impfungs-Kontroverse 

Die wahrscheinlich am häufigsten rezitierte Kontroverse bezüglich Autismus ist der Zusammenhang von Impfungen auf die Autismus Wahrscheinlichkeit. Ausgehend von einer gefälschten Studie, bestand die Vermutung, dass Masern-, Mumps-, Röteln- (MMR) Impfungen und Thiomersal, ein Impfstoff-Konservierungsmittel, Gehirnschäden verursachen.

Bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, welche diese These unterstützen. Mehr noch, haben weitere Untersuchung gezeigt, dass die Autismusrate bis heute zunimmt, obwohl Thiomersal keine Verwendung bei Kindheits-Routineimpfungen findet.

2014 untersuche eine Meta-Analyse 10 Großstudien, die bezüglich des Zusammenhangs von Autismus und Impfungen 1,25 Millionen Kinder weltweit untersuchten; Die Untersuchungen ergaben, dass weder MMR-Impfungen, die noch nie Thiomersal beinhalteten, noch Impfstoff-Komponenten wie Thimerosal oder Quecksilber einen Einfluss auf die Entwicklung von Autismusspektrumstörungen nehmen.

Schläfenlappen

Funktionen der Schläfenlappen stehen in Bezug zu einer Vielzahl von Defiziten, die bei ASD Erkrankten beobachtet werden können, darunter Störungen der Aufnahmefähigkeit, sozialen Wahrnehmung, Gemeinschaftszuwendung, Beobachtung und Empathie. Der Schläfenlappen enthält zudem die obere Schläfenfurche (STS) und die Fusiform Face Area (FFA) des Gyrus fusiformis, welche zur Erkennung von Gesichtern notwendig ist. Es besteht die Vermutung, dass Dysfunktionen der oberen Schläfenfurche in Zusammenhang mit den sozialen Defiziten der Autismus Spektrum Störung stehen. Einer funktionellen Magnetresonanztomografie Studie nach, weisen Individuen mit hoch funktionalem Autismus eine reduzierte Aktivität der FFA auf, wenn Sie Bilder von Gesichtern sehen.

Vitamin D und Serotonin Regulation

Fehlfunktionen des serotoninergen Systems sind bei einigen ASD Erkrankten zu beobachten. Eine Studie wies einen Zusammenhang zwischen ASD und der Vitamin D Regulation des Serotonins im Gehirn und den Organen nach.

Diagnosis

Fundierte Beurteilung

ASD kann ab einem Alter von 18 Monaten, in seltenen Fällen sogar früher, beobachtet werden. Eine verlässliche Diagnose kann darauf ab einem Alter von 2 Jahren getroffen werden. Die Diversität an Symptomen von ASD stellt Klinikärzte vor eine Herausforderung. ASD Erkrankungen tauchen zu verschiedenen Lebensabschnitten auf (Säuglingsalter, Kindheit, Erwachsenenalter). Zudem ist die Ausprägung der Symptome einem Wandel über die Lebensabschnitte unterworfen. Dies erschwert es den Fachärzten zusätzlich, tiefgreifende Entwicklungsstörungen von ähnlichen Bedingungen zu unterscheiden, welche nicht mit ASD in Verbindung stehen, darunter intellektuelle Behinderungen, spezifische Sprachstörungen, ADHD, Angstzustände und psychotische Störungen.

In Bezug auf die besondere Schwierigkeit eine ASD Diagnose korrekt zu treffen, veröffentlichte die American Academy of Neurology, die American Academy of Child, die Adolescent Psychiatry und ein Gremium an Repräsentanten verschiedener Fachbereiche spezifische, praktische Parameter zur Beurteilung. Die praktischen Parameter skizzieren ein Eingangsscreening „Level 1 screening“, das von Allgemeinmedizinern durchgeführt werden kann. Kinder, die Auffälligkeiten während dieses Screenings aufweisen, müssen anschließend einer umfassenden, diagnostischen Beurteilung „Level 2 screening“ von erfahrenen Klinikärzten unterzogen werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Bewertung von Kindern, bei welchen ASD angenommen wird, innerhalb eines Entwicklungsrahmens geschieht, der Informanten aus verschiedenen Kontexten (Eltern, Lehrer) sowie eine Bewertung durch professionelle Teams von klinischen Ärzten, Neuropsychologen und Psychiatern beinhaltet.

Wenn ein Kind während des Eingangsscreenings Auffälligkeiten zeigt, nutzt ein Psychologe anschließend eine Vielzahl von Beurteilungsmethoden, um ASD festzustellen. Zu diesen Methoden gehören insbesondere das Autism Diagnostic Interview-Revised (ADI-R) und der Autism Diagnostic Observation Schedule (ADOS), die Goldstandards, anhand derer Autismus bei Kindern festgestellt wird. Das ADI-R ist ein semi-strukturiertes Elterninterview, das versucht Autismus-Symptome anhand des momentanen Verhaltens des Kindes und der Entwicklungsgeschichte auszumachen. Das ADOS ist eine semi-strukturierte interaktive Evaluation, um Sozial und Kommunikationsvermögen zu messen. Dabei werden mehrere Situationen spontanen Verhaltens z.B. Augenkontakt nach standardisiertem Kontext hervorgerufen. Andere Fragebögen wie z.B. die Kindheits-Autismus-Bewertungs-Skala und die Autismus-Behandlungs-Evaluations-Checkliste sowie kognitive Funktionstests z.B. The Peabody Picture Vocabulary Test sind typischer Weise in ASD Bewertungsreihen enthalten.

Ein intensives, kontinuierliches und speziell zugeschnittenes Erziehungsprogramm in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie können Kindern soziale und berufliche Fähigkeiten vermitteln, sowie die Fertigkeit, um für sich selbst zu sorgen. Mögliche Methoden beinhalten angewandte Verhaltensanalysen, Entwicklungsmodelle, strukturiertes Lehren, Sprach- und Sprechtherapie, Therapie des sozialen Umgangs und Ergotherapie. Innerhalb dieser Anwendungen unterscheiden sich die Maßnahmen darin, ob sie Autismus allgemein behandeln oder sich auf die Besserung bestimmter Defizite fokussieren.

In letzter Zeit wurde der Fokus verstärkt auf die Entwicklung evidenzbasierter Maßnahmen für Kinder mit ASD gelenkt. Zwei Rahmentheorien, die sich im besonderen Maße auf frühkindliche Methoden beziehen, beinhalten die angewandte Verhaltensanalyse (ABA) und das sozialpragmatische Entwicklungsmodel (DSP). Obwohl ABA stark evidenzbasiert ist, insbesondere bei intensiven heimischen Therapie, wird die Effektivität der Besserung durch die ermittelte Schwere der Erkrankung und den IQ der Person beeinträchtigt. Das Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology ist der Ansicht, dass sich ABA und die Kombination von ABA mit DSP bei der Behandlung von früh autistischen Kindern etabliert haben.

Eine weitere evidenzbasierte Methode von großer Effizienz ist das Trainingsmodel von Eltern, welches diesen vermittelt, wie ABA und DSP Techniken von ihnen selbst eingesetzt und umgesetzt werden. Verschiedene DSP Programme wurden dahingehend entwickelt, dass eine heimische Umsetzung durch die Eltern möglich ist.

Allerdings wird bis heute eine Vielzahl von alternativen Therapiemethoden umgesetzt, die ungeprüft und damit zum Leid der Erkrankten sind.

Im Oktober 2015, schlug die American Academy of Pediatrics (AAP) neue evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Kinder mit ASD unter 3 Jahren vor. Diese Empfehlungen betonen die frühzeitige Einbeziehung von Entwicklungs-, Verhaltensmethoden, Eltern und Pflegern und den Fokus auf die Kernerkrankung des ASD und damit einhergehende Begleitsymptome.

Behandlung

Bei Autismus Spektrum Störung wird eine niedrigere Dosierung von 750 ng GcMAF 1-2 mal-wöchentlich empfohlen.

    • Eine Besserung der Symptome sollte innerhalb von 2 Monaten beobachtbar sein.
    • Die empfohlene Dosis wird intramuskulär oder subkutan injiziert.
    • Es sollte von einer minimalen Behandlungsdauer von 6 Monaten ausgegangen werden, wobei jeder Patient individuelle Voraussetzung erfüllt und zusätzliche Behandlungen in Abhängigkeit vom vorliegenden Besserungszustand zu verschreiben sind.
    • Eine zusätzliche Erhaltungsdosis von GcMAF kann für Patienten notwendig werden, damit diese symptomfrei bleiben und das Immunsystem ausreichend Regenerationszeit erhält.
    • Haben Sie weitere Fragen zur Therapie, Organisation usw. verwenden Sie unser Anfrageformular.

*Die Dosierungsempfehlungen beziehen sich ausschließlich auf das GcMAF der 2. Generation

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Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS

Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS

Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS ist ein komplexer medizinischer Zustand, geprägt von langanhaltender Müdigkeit und anderen Symptomen. Diese Symptome können sich zu einem Grad ausprägen, dass einer Person die Ausführung täglicher Aktivitäten nicht mehr möglich ist.

Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS ist ein komplexer medizinischer Zustand, geprägt von langanhaltender Müdigkeit und anderen Symptomen. Diese Symptome können sich zu einem Grad ausprägen, dass einer Person die Ausführung täglicher Aktivitäten nicht mehr möglich ist. CFS wird in der Fachliteratur weiter als systemische Anstrengungsunverträglichkeit (SEID), myalgische Enzephalomyelitis, post-virales Müdigkeitssyndrom (PVFS), chronische-Müdigkeits-immun-Störung (CFIDS), und mit weiteren Fachtermini benannt. Die Lebensqualität einer an CFS erkrankten Person kann im extremen Umfang eingeschränkt werden.

Obwohl biologische, genetische, infektiöse und psychologische Mechanismen verdächtigt werden, wird die tatsächliche Ursache noch nicht verstanden. Die durch CFS ausgelöste Müdigkeit ergibt sich nicht aufgrund anhaltender Verausgabung, kann ebenso nicht durch Ruhe verringert werden und ist keine Folgeerscheinung anderer medizinischer Beschwerden. Die Diagnose wird anhand der Symptome und Indizien des Patienten gestellt.

Obwohl ein Konsens darüber besteht, dass CFS negative Auswirkungen auf die Gesundheit, das Glücksempfinden und die Produktivität hat, besteht eine Kontroverse über weite Aspekte der Störung. Mediziner, Forscher und Pflegepersonal benennen die Krankheit verschieden und diagnostizieren anhand verschiedener Kriterien. Dabei fehlen oftmals Beweise für die Effizienz der vorgeschlagenen Therapiemethoden, die dementsprechend von geringer Erfolgswahrscheinlichkeit sind.

Indizien sprechen dafür, dass eine kognitive Verhaltenstherapie und eine graduell steigende Aktivität, abgestimmt auf die individuelle Leistungsfähigkeit, in einigen Fällen von Nutzen sein können. Für einige Personen kann die Medikation durch Rintatolimod sinnvoll sein.

Bei CFS oder ME wird eine niedrigere Dosierung von 750 ng GcMAF 1-2 mal-wöchentlich empfohlen.

  • Eine Besserung der Symptome sollten innerhalb von 2 Monaten beobachtbar sein
  • Es sollte von einer minimalen Behandlungsdauer von 6 Monaten ausgegangen werden, wobei jeder Patient individuelle Voraussetzung mitbringt und zusätzliche Behandlungen abhängig vom vorliegenden Besserungszustand zu verschreiben sind.
  • Eine zusätzliche Erhaltungsdosis von GcMAF kann für Patienten notwendig werden, damit diese symptomfrei bleiben und das Immunsystem ausreichend Regenerationszeit erhält.

*Die Dosierungsempfehlungen beziehen sich ausschließlich auf das GcMAF der 2. Generation

Inhalt

  1. Anzeichen und Symptome
    1. Beginn
    2. Symptome
    3. Funktionsweise
    4. Kognitive Funktionsweise
    5. Begleiterkrankungen
  2. Diagnose
    1. Definitionen
    2. Benennung
    3. Soziale Problemfelder
    4. Soziale Unterstützung

Anzeichen und Symptome beim chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS)

Ein Krankheitsgefühl nach körperlicher Anstrengung ist eines der Symptome von chronisches Müdigkeitssyndrom CFS; weitere Anzeichen sind unerholsamer Schlaf, weitläufige Muskel- und Gelenkschmerzen, Rachenentzündungen, Kopfschmerzen eines bis dato unbekannten Typs, kognitive Schwierigkeiten sowie starke und chronische Erschöpfung mentaler und physischer Natur. Zudem wurden von Erkrankten Personen Muskelschwäche, erhöhte Licht-, Ton- und Geruchsempfindlichkeit, Probleme aufrecht zu stehen, Verdauungsschwierigkeiten, Depression, schmerzende und oftmals leicht geschwollene Lymphknoten und kardiale wie respiratorische Probleme angegeben. Es ist unklar, ob diese genannten Symptome in Zusammenhang mit Begleiterkrankungen stehen oder tatsächlich auf CFS zurückzuführen sind. Dabei variieren diese in Anzahl, Typ und Schwere von Person zu Person.

Beginn

Der Großteil aller chronische Müdigkeitssyndrom CFS-Fälle entsteht plötzlich, gewöhnlicher Weise in Begleitung mit Grippe ähnlichen Erkrankungen, innerhalb monatelanger Phasen von extremem Stress. Eine australische Studie fand heraus, dass nach einer viralen oder nicht-viralen Infektion mit Krankheitserregern, eine Teilmenge der untersuchten Individuen die Kriterien von CFS erfüllen. Daraus leiteten die Forscher ab, dass das post-infektiöse Müdigkeitssyndrom ein geeignetes Krankheitsmodell ist, um den pathophysiologischen Krankheitsverlauf von CFS zu beschreiben. Allerdings ist die Bestimmung der für die Entstehung von CFS relevanten Infektionskeime und Stressfaktoren noch nicht möglich.

Symptome

Die am häufigsten genutzten Diagnosekriterien und Definitionen wurden von den United States Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlicht. Das CDC sieht dabei die Erfüllung von drei Kriterien als notwendig an:

  1. Eine mindestens sechs Monate andauernde, ununterbrochene Müdigkeit, die nicht ausgelöst durch Anstrengung, noch eine Folge von Begleiterkrankungen ist und sich ebenfalls nicht durch Erholung lindern lässt.
  2. Die Müdigkeit erzeugt eine signifikante Reduzierung des vorherigen Aktivitätsniveaus.
  3. Vier oder mehr der im Anschluss genannten Symptome treten gleichzeitig für einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten auf:
    • Eine Beeinträchtigung des Gedächtnisses und der Konzentration
    • Verausgabungen ziehen eine extreme, langanhaltende physische oder mentale Erschöpfung und Krankheit nach sich
    • unerholsamer Schlaf
    • Muskelkater
    • Vielfache Gelenkschmerzen
    • Kopfschmerzen eines unbekannten Typs und von großer Stärke
    • Häufige oder wiederholt auftretende Rachenentzündungen
    • Empfindliche Lymphtknoten

Das CDC gibt weitere, für die Erkrankung übliche, Symptome an:

  • Das Gefühl einer geistigen Umnachtung
  • Schwierigkeiten, eine aufrechte Position beizubehalten, Schwindel, Balance-Probleme und Ohnmacht
  • Allergien und Unverträglichkeiten von Zutaten, Gerüchen, Chemikalien, Medikamenten und Geräuschen
  • Symptome, vergleichbar des Reizdarmsyndroms, wie Blähungen, Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung und Brechreiz
  • Gänsehaut und nächtliche Schweißausbrüche
  • Visuelle Störungen (Lichtempfindlichkeit, Unschärfe und Augenschmerzen)
  • Depressionen und Stimmungsprobleme (Stimmungsschwankungen, Angstzustände, Panikattacken und Reizbarkeit)

Das CDC empfiehlt bei Auftreten der genannten Symptome, Mediziner aufzusuchen, um einige (teils) heilbare Krankheiten ausschließen zu können: Borreliose, Schlafstörungen, große depressive Phasen, Alkohol / Substanz Missbrauch, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion, pfeiffersches Drüsenfieber, Lupus, Multiple Sklerose (MS), chronische Hepatitis und verschiedene Malignome. Zusätzlich können Medikamente Nebenwirkungen auslösen, die Symptome von CFS imitieren.

Im Unterschied zu den Diagnosekriterien der CDC, benötigt das International Consensus Criteria for ME keine 6-monatige Warteperiode; Dies mit der Begründung, dass keine anderen Krankheiten erst nach 6 Monaten Leidensphase diagnostiziert werden.

Funktionsweise

Trotz einer allgemein anerkannten Diagnose, kann die funktionale Kapazität individuell stark abweichen. Während einige Personen mit CFS ein relativ normales Leben führen können, sind andere derart eingeschränkt, dass sie weder das Bett verlassen können, noch fähig sind, für sich selbst zu sorgen. Für einen Großteil der Erkrankten werden berufliche, schulische und familiäre Aktivitäten für lange Zeitperioden drastisch reduziert. Die Schwere der Symptome und der Störungen ist geschlechterunabhängig. Zusätzlich erfahren viele starke chronische Schmerzen. Neben einer allgemeinen Reduzierung der Aktivität kann auch eine verminderte Komplexität der Aktivitäten beobachtet werden. Die beobachteten Beschwerden sind vergleichbar mit anderen Ermüdungszuständen von Krankheiten wie, Lupus, rheumatoider Arthritis, AIDS der späten Phase, chronische obstruktive Lungenerkrankung und Nierenerkrankungen der Endstufe. CFS schränkt die Funktionalität und das Wohlbefinden stärker ein als andere schwere Erkrankungen wie Multiple Sklerose, kongestives Herzversagen oder Diabetes Typ II.

Oftmals liegen Phasen der Besserung und des Rückfalls von Symptomen vor, was es zusätzlich erschwert die Krankheit zu therapieren. Personen, die über einen längeren Zeitraum Besserung erfahren, können sich durch Aktivitäten überanstrengen und als Resultat eine Verschlimmerung der ursprünglichen Symptome auslösen.

Mehr als die Hälfte aller CFS-Erkrankten sind arbeitsunfähig und annähernd zwei Drittel stark eingeschränkt in ihrer Arbeitsweise. Zudem wurde mehr als die Hälfte wegen der Erkrankung temporär beurlaubt, wohingegen weniger als ein Fünftel in Vollzeit arbeitet.

Kognitive Funktionsweise

Kognitive Symptome lassen sich hauptsächlich auf Defizite der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses und der Reaktionszeit zurückführen. Die Defizite weichen zwischen 0,5-1-mal von normalen Leistungen ab und betreffen zu großer Wahrscheinlichkeit alltägliche Aufgaben. Simple bis komplexe Informationsverarbeitung und Funktionen, die das Arbeitsgedächtnis über lange Zeitperioden betreffen, werden von moderat bis extensiv beeinträchtigt. Diese Defizite überschneiden sich gewöhnlich mit von Patienten berichteten Einschränkungen. Die Aufnahmefähigkeit, motorische Geschwindigkeit, Sprache, Gedankengänge und Intelligenz werden allerdings nicht signifikant beeinträchtigt.

Begleiterkrankungen

Viele chronische Müdigkeitssyndrom CFS Patienten haben, so scheint es zumindest, weitere medizinische Probleme oder Diagnosen. Chronische Schmerzerkrankungen treten bei einem hohen Prozentsatz der Erkrankten zwischen dem Ausbruch und dem zweiten Jahr auf, weshalb einige Forscher einen Zusammenhang der Erkrankungen vermuten. Wie zuvor erwähnt, leiden viele am Reizdarmsyndrom, Kiefergelenksschmerzen, Kopfschmerzen, inklusive Migräne und weiteren Formen von Muskelschmerzen. CFS Patienten haben zudem eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit für Stimmungsschwankungen als nicht betroffene Personen. Im Vergleich zu gesunden Menschen, erleiden männliche Patienten häufiger ein chronisches Schmerzsyndrom, wohingegen weibliche CFS Erkrankte wahrscheinlicher chronische Schmerzen erleben. In der allgemeinen Bevölkerung der USA tritt CFS deutlich häufiger bei Frauen mit Endometriose auf.

Diagnose Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS

Definitionen

Die geläufigsten Definitionen beinhalten:

  1. Die Fukuda Definition ist eine Überarbeitung des Holmes oder CDC 1988 Bewertungssystems und die am meisten verwendete Beschreibung für CFS, veröffentlicht 1994 von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) definition. Die Kriterien verlangen das Vorliegen von mindestens 4 oder mehr Müdigkeitssymptomen, während das Bewertungssystem von 1988 die Präsenz von mindestens 6-8 Müdigkeitssymptomen vorsah.
  2. Die ME/CFS 2003 Canadian Clinical working definition vertritt die Ansicht:“  Ein ME/CFS Patient erfüllt Kriterien der Müdigkeit, der belastungsbedingten Erkrankung/Erschöpfung, Schlafstörungen und Schmerzen. Dabei liegen zwei oder mehr neurologische/kognitive Symptome vor, während eines oder mehr dieser Symptome aus mindestens zwei der Kategorien autonomische, neuroendokrine und immune Anzeichen stammen. Die Krankheit dauert mindestens 6 Monate an.“

Klinische Handlungsempfehlungen basieren gewöhnlicher Weise auf Fallbeschreibungen, mit dem Ziel, die Diagnose, das Management oder die Behandlung zu verbessern. Ein Beispiel für eine derartige Handlungsempfehlung stellt die CFS/ME guideline for the National Health Service in England and Wales, publiziert im Jahr 2007 vom National Institute for health and Clinical Excellence (NICE) dar.

Benennung

Die Benennung als chronisches Müdigkeitssyndrom CFS ist die am häufigsten genutzte Bezeichnung, wobei ein offiziell anerkannter Name fehlt. Verschiedene Behörden schätzen CFS als Krankheit des zentralen Nervensystems, der Metabolie und einer infektiösen oder post-infektiösen, kardiovaskulären immunen oder psychischen Störung ein.

Über die Zeit entwickelten sich in verschiedenen Ländern, viele Namen, die mit den Symptomen in Verbindung gebracht werden. Neben chronisches Müdigkeitssyndrom CFS haben sich andere Namen etabliert: Akureyri disease, benign myalgic encephalomyelitis, chronic fatigue immune dysfunction syndrome, chronic infectious mononucleosis, epidemic myalgic encephalomyelitis, epidemic neuromyasthenia, Iceland disease, myalgic encephalomyelitis, myalgic encephalitis, myalgic encephalopathy, post‐viral fatigue syndrome, raphe nucleus encephalopathy, Royal Free disease, Tapanui flu, and yuppie flu. Viele Patienten bevorzugen den Term des chronischen Müdigkeitssyndroms gegenüber der myalgischen Enzephalomyelitis, um die Erkrankung zu trivialisieren.

Soziale Problemfelder

Einer Studie nach erfahren Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS Patienten massive psychosoziale Belastungen. Eine Umfrage der Times Trust ergab, dass Kinder mit CFS oftmals damit kämpfen, dass Ihre Bedürfnisse nicht richtig erkannt werden und sie das Gefühl haben, von Medizinern oder Bildungsexperten gemobbt zu werden.

Soziale Unterstützung

Individuen mit Chronisches Müdigkeitssyndrom CFS bekommen oftmals weniger sozialen Rückhalt als Personen mit anderen Erkrankungen. Eine Studie berichtet, dass chronisches Müdigkeitssyndrom CFS Patienten ein verstärktes Aufkommen von negativer Interaktion mit der Familie, Freunden, Kollegen und Doktoren beklagen im Vergleich zu Gesundheitskontrollen und Brustkrebspatienten in Remission.

Weitere Informationen zur Behandlung bei chronisches Müdigkeitssyndrom CFS:

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