Individuelle Tumor Vakzine für Patienten

Individuelle Tumor Vakzine für Patienten

Entwicklung der Autologen Tumor Vakzine

Wir organisieren die Herstellung „Autologer Tumor Vakzine“, die aus Tumorgewebe von Patienten als individueller Impfstoff bereitgestellt werden.
Für die Tumorimmuntherapie gibt es eine Reihe von Methoden. Die „Autologe Tumor Vakzine (AFTVac)“ ist eine maßgeschneiderte, individuelle Tumorimmuntherapie, bei der Tumorgewebe des Patienten, dass im Rahmen einer Operation gewonnen wurde, verwendet und auf eine spezielle Art und Weise für die individuelle Impfung verarbeitet und dann verabreicht wird.

Autologen Tumor Vakzine

Ausgangsmaterial für die Herstellung der „Autologen Tumor Vakzine“ ist formalinfixiertes Gewebe aus der pathologischen Probe, die im Rahmen einer Operation entnommen wurde (in Paraffin eingebettetes Gewebe kann ebenfalls verwendet werden). Unbehandeltes Tumorgewebe oder vereinzelte Tumorzellen werden nicht benötigt. Cell-medicine Inc. ist das einzige Unternehmen, das „Autologe Tumor Vakzine“ aus Resttumorgewebe der pathologischen Proben fertigen kann.

Wenn „Autologe Tumor Vakzine“ verabreicht wird, werden die Immunzellen des Patienten im eigenen Körper aktiviert und vernichten aktiv die Tumorzellen. Wenn die Immunzellen die unsichtbaren, kleinen Tumorzellen vernichten, die im Rahmen der Operation nicht mit entfernt worden sind, dann kann ein Rezidiv verhindert und einer schleichenden Metastasierung vorgebeugt werden. So kann eine Therapie auf verbliebenes Resttumorgewebe gezielt eingeleitet werden.

Entwicklungsgeschichte der Tumorimmuntherapie

1993 Entwicklung der LAK-Therapie
1994 Erstmalig in der Welt Erfolge in der Kultur von induzierten CTL aus
humanem Kapillarblut
1995 Erstmalig Erfolge in der Kultur von so induzierten Lymphozyten (CTL) aus formalinfixiertem Gewebe, dass nur Tumorzellen vernichtet werden
2001 Gründung der Cell-Medicine Inc.
2002 Erstmalig Erfolge in der Kultur von natürlichen Killerzellen (NK) aus humanem Kapillarblut
2002 Entwicklung der Autologen Tumor Vakzine aus formalinfixiertem Gewebe
2004 Veröffentlichung klinischer Testergebnisse nach Lebertumoroperation in Clin. Cancer Res.
2007 Klinische Testergebnisse zur Vermeidung von Rückfällen bei Glioblastom in Cancer Sci. veröffentlicht
2011 Klinische Testergebnisse zur Vermeidung von Glioblastomen in Neurosurg. veröffentlicht

Merkmale der Autologen Tumor Vakzine

Wissenschaftliche Evidenz

Wir sammeln wissenschaftliche Belege durch Prüfung von Therapieergebnissen in durchgeführten klinischen Studien in gemeinsamer Entwicklung mit verschiedenen Universitätskliniken.

 

Basistherapie zur ambulanten Durchführung

Die Autologe Tumor Vakzine kann ambulant geimpft werden. Hierfür ist eine stationäre Aufnahme nicht erforderlich. Zu einer Basistherapie gehören insgesamt fünf Verabreichungen, zwei Immun-Response Tests (Intrakutan-Tests) und drei Impfungen mit den eigentlichen Vakzinen.

In der Regel wird die Autologe Tumor Vakzine alle zwei Wochen (bei hohem Zeitdruck jede Woche oder alle 10 Tage) intrakutan an fünf Stellen geimpft. Die gesamte Behandlungsdauer beträgt sechs Wochen, sie ist grundsätzlich eine einmalige Therapie. Eine Wiederholung der Verabreichung ist nicht notwendig, wie bei anderen Immunzelltherapien oder bei zytostatischen Therapien.

 

Keine schweren Nebenwirkungen

Bis zum heutigen Tage sind keine größeren Nebenwirkungen bekannt geworden. Nebenwirkungen sind beispielsweise Hautablösungen an den Einspritzstellen, wie nach einem Sonnenbrand, oder vorübergehendes Fieber.

 

Klinische Studien

  • Lebertumor (Jpn. J. Cancer Res. 93: 363-368, 2002)
  • Lebertumor (Clinical Cancer Research, 10: 1574-1579, 2004)
  • Gehirntumor (Cancer Sci., 98: 1226-1233, 2007)
  • Gehirntumor (J. Neurosurg., 115: 248-255, 2011)

 

Forschungsinstitute in Zusammenarbeit mit uns

  • University of Tsukuba
  • Kanasawa University
  • Tokyo Women’s Medical University Hospital
  • Oita University

 

Nutzung formalinfixierten Gewebes

Formalinfixiertes Gewebe dient als Ausgangsstoff

Pt.46C und Pt.46N sind Nierentumorzellen (Pt.46C) und normale Nierenzellen (Pt.46N), die aus derselben Niere gewonnen und getrennt wurden. GT3TKB, TUHR3TKB und TUHR4TKB sind fremde Tumorzellen vom selben Genotyp mit demselben MHC-Klasse I-Proteinkomplex (HLA A2402). Zu diesen Zellen wurden einmal zytotoxische T-Lymphozyten [CTL(fix)] hinzugegeben, die mit formalinfixiertem Gewebe auf die Vernichtung von Pt.46C konditioniert worden sind und einmal patienteneigene zytotoxische T-Lymphozyten [CTL(live)], die mit nicht formalinfixiertem Gewebe auf die Vernichtung von Pt.46C konditioniert worden sind. Als Ergebnis sehen wir, dass die Tumorzellen Pt.46C vernichtet werden und die normalen Nierenzellen Pt.46N nicht angegriffen werden. Die Fremdzellen vom Typ OS-RC-2, die nicht denselben MHC-Klasse I-Proteinkomplex besitzen, werden als Nierentumorzellen nicht angegriffen.

Vorteile der Nutzung eigenen Gewebes

Je mehr Tumorantigene, desto besser

Im normalen Ablauf werden Tumorantigene in die das Antigen präsentierenden Zellen aufgenommen und in der Folge werden sie in Peptide mit einer Kettenlänge von 9 – 10 Aminosäuren abgebildet, die die Antigenmerkmale der Tumorzellen an die Lymphozyten weitergeben. Unter diesen Peptiden gibt es solche, die das Antigen besser und solche, die es schlechter charakterisieren.

Unter den verschiedenen CEA-Werten, typischen Tumormarkern für Darm- oder Magentumoren, stellen die rot hervorgehobenen in nebenstehender Abbildung die charakteristischeren Marker für Tumoren dar. Natürlich können auch die anderen Marker als Marker für die Tumorzellantigene Verwendung finden.

Wenn man die Anti-Tumor-Aktivitäten prüft, indem man die Peptide aus der Gruppe der CEA-Peptide zur Konditionierung der CTL verwendet, findet man heraus, dass die CTL besonders starke Anti-Tumor-Aktivitäten zeigen, wenn das CEA-Peptide verwendet wird, das rot markiert ist. Im Vergleich zu dem rot markierten CEA-Peptid zeigen die orange markierten Marker zwar eine geringere Charakterisierung, sind aber im Vergleich zu negativen Regulatoren (FLU38) besser geeignet.


Unterstützende Effekte nach Lebertumoroperation

Rückfallrisiko bei Lebertumoren um bis zu 81 % reduziert

Ein Lebertumor zeigt eine hohe Rezidivrate auch nach Operation. Es gibt dagegen keine effektiven Therapien (Rückfallrate von 41 % innerhalb eines Jahres nach Operation: 1992-95, Takayama et al.).

Um die Rückfall-hemmende Wirkung der Autologen Tumor Vakzine zu prüfen, wurde eine randomisierte Studie als Phase II-spätklinische Studie durchgeführt. So wurde ermittelt, dass ein Rezidivrisiko um 81 % reduziert werden kann und in der Fachpublikation der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (Clinical Cancer Research, 10: 1574-1579, 2004) veröffentlicht.

 

Die rote Linie zeigt die Ergebnisse für die Gruppe der Patienten, denen eine Impfung mit Autologer Tumor Vakzine verabreicht wurde, die blaue Linie zeigt die Ergebnisse der Vergleichsgruppe, die im selben Zeitraum wegen eines Lebertumors operiert wurden. Im Vergleich zu den 21 Probanden der Vergleichsgruppe sind die 18 Probanden, denen eine Impfung mit Autologer Tumor Vakzine verabreicht wurde, um 81 % seltener von Rezidiven des Lebertumors betroffen, in der Nachuntersuchung nach 15 Monaten (mittlerer Wert). Die Statistik enthält einen prognostischen Faktor (p=0,003).

Die rote Linie zeigt die Ergebnisse für die Gruppe der Patienten, denen eine Impfung mit Autologer Tumor Vakzine verabreicht wurde, die blaue Linie zeigt die Ergebnisse der Vergleichsgruppe, die im selben Zeitraum wegen eines Lebertumors operiert wurden. Die Ordinate zeigt die Überlebensrate. Es gab 8 (38 %) von 21 Fällen in der Kontrollgruppe, die im Testzeitraum verstorben sind, dagegen gab es nur einen Fall (6 %) von 18 bei Verabreichung von Autologen Tumor Vakzinen. Die Statistik enthält einen prognostischen Faktor (p=0,01).

Therapeutischer Effekt bei rezidivierenden malignen Hirntumoren

Therapie beim „Glioblastoma multiforme“ (GBM)

 

Hintergrund
  • 5 – Jahresüberlebensrate: 8 % (Landesweite Statistik über Hirntumoren Vol. 9, 1996)
  • Erfolgsrate einer Standardtherapie (Temozolomid) der rezidivierenden GBM: 7 % (J Neurooncol., 81: 271-277, 2007)
  • Mittlerer Wert der Gesamtüberlebenszeit unter Standardtherapie (Temozolomid und Bestrahlung): 14,6 Monate (N Engl J Med., 352: 987-996, 2005)

 

 

Es ist ersichtlich, dass der Hirntumor im Verlaufe von mehreren Monaten bis über einem Jahr allmählich kleiner wird, obwohl nur ein Therapiezyklus der Autologen Tumor Vakzine verabreicht wurde.

Erfolgsrate (CR + PR) Mittlerer Wert der Gesamtüberlebenszeit
Effekte der Verabreichung Autologer Tumor Vakzine 17% 24 Monate

Einfache Durchführung in der Praxis oder im Krankenhaus

Weil eine Therapie mit Analoger Tumor Vakzine im Vergleich zu den anderen Tumorimmuntherapien viel einfacher ist, setzt sie sich immer mehr in großen Krankenhäusern und auch kleineren Einheiten durch.

Die Zunahme der Arbeitsteilung zwischen großen Einheiten, wie etwa Universitätskliniken und Schwerpunktkrankenhäusern, die die Tumoroperationen durchführen, mit kleineren Einheiten, wie Praxiskliniken und Praxen, die die nachsorgenden Impfungen betreuen und bei Bedarf die Patienten zurücküberweisen, optimiert die Effizienz.

Wenn Sie eine Zusammenarbeit mit uns anstreben, weitere Fragen haben oder Informationen benötigen, können Sie uns jederzeit anschreiben oder anrufen. Unsere Webseite stellt zudem weitere Informationen zur Verfügung.

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Autologe Krebsimpfung

Krebsimpfungstherapie

Die autologe Krebsimpfung entstammt aus Gewebefragmenten des vorliegenden Tumors und Immun-Wirkverstärkern.

Was ist AFTVac (Autologer Formalin-fixierter Tumor-Impfstoff)?

Es ist ein neuer und innovativer Krebsimpfstoff, bestehend aus formalin-fixierten oder paraffineingebetteten Gewebefragmenten, die aus dem Krebsgewebe des Patienten (Tumor) und Immun-Wirkverstärkern stammen. Es ist ein körpereigener Impfstoff (Auto-Impfstoff oder autologer Krebs-Impfstoff) ohne problematische Nebenwirkungen.

AFTVac ist letztendlich ein „personalisiertes“ Medikament gegen Krebs.

AFTVac wird bei dem Patienten injiziert, von dem das Krebsgewebe chirurgisch entnommen worden ist. Dabei enthält dieses alle unbekannten, Krebs-assoziierten Antigene, die für jeden Patienten einzigartig sind.

Die Immunzellen eines mit AFTVac-Injektionen behandelten Patienten unterscheiden zwischen bösartigen Krebszellen und normalen Zellen. 3 Injektionen werden einmal alle zwei Wochen auf ambulanter Basis verabreicht.

Der Impfstoff besitzt das Potenzial, Wiederausbrüche zu unterdrücken, Metastasen zu verhindern und die übrig gebliebenen Krebszellen vieler Arten von Krebserkrankungen zu behandeln.

Hintergrundforschung und Entwicklung der Krebsimpfung

Tumorvakzine, die darauf abzielen zelluläre Immunreaktionen zu verbessern, basieren bisher auf bestrahlten Tumorzellen, Tumorzell-Lysaten, die mit Wirkverstärkern co-injiziert werden, genetisch modifizierten Tumorzellen, tumorassoziierten Antigen-Peptiden, Peptid-beladenen dendritischen Zellen oder dendritischen Zellen, die mit dem Tumor fusioniert wurden. Von diesen Tumorvakzinen sind tumorassoziierten Antigenpeptide nur bei den Patienten wirksam, die einen passenden Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC) tragen. Allele, Peptide und Tumorzell-Lysate sind allerdings eher schwache Immunogene.

Im Gegensatz dazu können antigenvorbelastete, dendritische Zellen vielversprechende Impfstoffe sein. Allerdings benötigt die Herstellung dieser Impfstoffe komplexe laboratorische Prozesse inklusive des Umgangs mit lebenden Zellen. Bei Besorgnis bezüglich der klinischen Praxis, zählen einfache Administrationstechniken zu den Schlüsselfaktoren. Von einem administrativen Standpunkt aus gesehen ist die Handhabung mit DNA-Impfstoffen einfach. Leider bieten dieser oftmals keine ausreichende Menge an Antigenen.

Nach Verabreichung des Tumorimpfstoffs, erwarten die Wissenschaftler eine in-vivo-Induktion von zytotoxischen T-Lymphozyten (CTL), welche die Tumorzellen gezielt erkennen und töten. Es konnte wissenschaftlich belegt werden, dass CTL weit zytotoxischer als Lymphokin-aktivierte Killerzellen (LAK) gegen Krebs sind.

Bei Versuchsreihen mit Tieren, konnten viele Laboratorien zeigen, dass CTL die wichtigsten Zellen sind, um die Entwicklung von Krebsgewebe zu unterdrücken und bereits entstandene Tumore zurück zu bilden.

Wir, wie viele andere auch, konnten damit die Wirksamkeit bei der Behandlung von Patienten mit wiederkehrenden, bösartigen Gliomen bestätigen. Zudem fanden wir heraus, dass insbesondere exstirpiertes Gehirn-Tumorgewebe ein sinnvolles Ziel für die Induktion von autologem CTL der peripheren mononuklearen Blutzellen ist (PBMC).

Außerdem wurde entdeckt, dass in Formalin fixierte und in Paraffin eingebettete Tumorsektionen sich als Quelle für Tumorantigene eignen und fixiert kultivierte Krebszellen die Expansion von autologem CTL anregen können. Darüber hinaus wurde berichtet, dass menschliches CTL aus fixen, adhärenten Blutzellen gewonnen werden kann, die zuvor mit Tumorantigenen beladen worden sind.

Die klinische Praxis betreffend, sind die einfache Handhabung der Präparation und der Umgang der Krebsimpfstoffe am Krankenbett wichtige Faktoren.

In dieser Hinsicht sind Vakzine mit lebenden Zellen, aufgrund ihrer komplizierten Herstellungsverfahren, von Nachteil.

AFTVac wurde als ein neuartiger, einfacher, stabiler und klinisch wirksamer autologer Tumor-Impfstoff auf der Grundlage der gesammelten wissenschaftlichen Erkenntnisse entwickelt

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Behandlungskosten

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