ECCT Fallbeispiel Hirntumor

ECCT Fallbeispiel Hirntumor

Bei mehr als 70% aller Hirntumore handelt es sich um Gliome.

Astrozytome und and Glioblastome sind die meist verbreiteten und gleichzeitig höchstgradig malignen Formen der Gliome.

Die Heilungschancen sind relativ gering.

Tumore in einem frühen Stadium oder andere gutartige Gehirntumore, wie z.B. Meningeome reagieren nicht so stark auf das elektrische Feld.

Hirntumorpatienten sollten ECCT-Kopfbedeckungen tragen, die das komplette Gehirn bedecken, um die weitere Ausbreitung des Tumors zu verhindern.

Die Intensität des Oszillators sollte sich nach dem Tumorstadium und der Position des Tumors richten.

Um eine Nervenreizung durch gelöste Tumorzellen zu verhindern, sollte die Behandlungsdauer relativ kurz gehalten werden, z.B. 4×15 Minuten pro Tag.

Allgemeine Vorgehensweise bei Hirntmoren

Berechnung des elektrischen Feldes und anschließender CT Scan des Hirntumors vor und nach der ECCT- Behandlung.

Bericht 1

Ausgangssituation: Männlicher Patient, 9 Jahre alt. Diagno- se: Hirntumor (Hochgradiger parenchymatöser Pinealistumor, WHO Grad 3): Der Tumor befand sich in dem Bereich, der mit dem vierten Ventrikel verbunden ist, über den die Absonderung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit stattfand.
Die MRI Bilder, die sechs Monate nach der Behandlung aufgenommen wurden, zeigen, dass alle abgestorbenen Zel- len, die aus der ECCT resultierten, komplett ausgeschieden wurden. Die Tumormasse ging zurück. Zudem verkleinerte sich der Hydrozephalus.

 

 

 
 

 

Bericht 2

Ausgangssituation: Männlicher Patient, 16 Jahre alt. Digno- se: Hirntumor (pilozytisches Astrozytom). Der Tumor befand sich in den linken Basalganglien mit einer Mittellinienabwei- chung nach rechts und drückte gegen das Mesencepha- lon (MRI 17/05/14). Dies führte zu starken Kopfschmerzen, motorischen Einschränkungen auf der rechten Seite, sowie Seh- und Hörstörungen.
Zu Beginn der Therapie war der Patient sehr schwach und bewegungsunfähig. Vier Monate nach der ersten ECCT- Behandlung zeigte sich auf den MRI Bildern eine Vegröße- rung des Tumors. Auch der Gesundheitszustand des Patien- ten verschlechterte sich.
Es wurde eine neue ECCT-Kopfbedeckung angefertigt. Das elektrische Feld wurde nun auf tiefere Gewebeschichten gelenkt. Innerhalb von drei Monaten stellte sich eine deutli- che Verbesserung des Gesundheitszustandes ein. Die mo- torischen Fähigkeiten sowie das volle Seh- und Hörvermö- gen kehrten zurück.
Weitere drei Monate später zeigten die MRI Bilder eine deutliche Verringerung der Tumorgröße (30/05/2015). Der Hydrozephalus wurde kleiner und die Mittellinienabwei- chung normalisierte sich.

 

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