ECCT Therapie – Electro-Capacitive Cancer Therapy

ECCT Therapy – Electro-Capacitive Cancer Therapy

 

Was ist ECCT?

ECCT steht für Electro-Capacitive Cancer Therapy und ist eine Methode zur Tumorbehandlung, die niederfrequente elektrische Felder geringer Intensität erzeugt (Frequenz ~ 100 KHz, Intensität < 30 Vpp), um die Proliferation von Tumorzellen im Körper zu unterdrücken.

Das Prinzip der ECCT

Eine Besonderheit von Tumorzellen ist deren unkontrollierte Zellteilung.
Mit der ECCT kann die Teilung von Tumorzellen gezielt verhindert werden. Besondere Bedeutung bei der Zellteilung haben die Mikrotubili. Diese röhrenförmigen intrazellulären Polymere stützen die Zelle und verleihen ihr Form und Festigkeit. Sie bestehen aus alpha-(negativ geladen) und beta-(positiv geladen) Tubulindimeren. Vor der Zellteilung bilden sie den Spindelapparat, der die Chromatiden beider Chromosomen trennt und auf die Tochterzellen verteilt.
Durch ihre elektrische Polarisierung sind Mikrotubuli empfindlich für elektrische Felder. Wird durch das ECCT-Gerät ein solches Feld generiert, stört dieses den Auf und Abbau der Mikrotubuli, indem es die korrekte Ausbildung des Spindelapparats behindert und so die Zellteilung und das Wachstum von Tumoren und Metastasen verhindert.
Die Vermehrung von Tumorzellen wird also zum einen dadurch verhindert, dass die Zellteilung unterdrückt wird.
Zum anderen wird durch das elektrische Feld der programmierte Zelltod (Apoptose) eingeleitet:
Der Gleichstrom, der zwischen den Elektro- den fließt, bewirkt, dass die Na+- und H+- Ionen der Zelle zur Kathode und die Cl– Ionen zur Anode gezogen werden, wodurch eine gewebeschädigende Veränderung der pH-Werte herbeiführt wird. Der Gleichstrom verändert auch die Membranpotentiale und die Membranpermeabilität, was wiederum zur Störung der Stoffwechselfunktionen der Zelle führt. Die Tumorzelle ist nun angreifbar und wird vom Körper abgebaut.

Warum hat die ECCT keinen Einfluss auf gesunde Zellen?

Tumorzellen haben andere elektrische Eigenschaften als gesunde Zellen, u.a. niedrigere Kaliumwerte und einen geringeren Natrium- und Wassergehalt und damit einen geringeren elektrischen Widerstand. Gesunde Zellen nehmen den elektrischen Strom nicht auf, da sie einen wesentlich höheren Widerstand haben. Intensität und Frequenz des ECCT-Geräts sind zu niedrig, als dass sie durch die Therapie beeinflusst werden würden.
Während der Mitose erzeugt die Mikrotubuli-Aktivität eine hohe elektrische Spannung. Daher ist die Reaktion auf das externe elektrische Feld vor allem während des Zellteilungsprozesses sehr intensiv.
Durch die geringe Frequenz und Intensität ist die ECCT sicher und es treten in der Regel nur sehr geringe Nebenwirkungen auf.

Wie gelangen die kranken Zellen aus dem Körper?

Korrekt angewandt, kann die ECCT die Apoptose bereits nach wenigen Wochen einleiten. In manchen Fällen stellen sich Erfolge bereits nach einigen Tagen ein. Wenn der Organismus jedoch nicht in der Lage ist, die abgestorbenen Tumorzellen zu binden und abzutransportieren, können Komplikationen auftreten.
Abgestorbene Tumorzellen bestehen zu 70% aus Wasser, zu 20% aus Proteinen und zu 10% aus Gas. Bei einer normalen Stoffwechselaktivität werden die abgestorbenen Zellen vom Blut gebunden und durch Urin, Kot, Schweiß oder Schleim ausgeschieden.
Tote Zellen, die nicht vom Körper ausgeschieden werden können, akkumulieren und verursachen eine Depolarisation des elektrischen Feldes. Um den Erfolg der Behandlung nicht zu gefährden, müssen sie durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden. Bei metastasierten Tumorarten hängt die Wirksamkeit der Behandlung nicht vom Grad der Ausbreitung ab, sondern von der Größe der verklumpten Tumorzellen. Kleine Knötchen können mit dem ECCT-Verfahren unabhängig vom Grad der Ausbreitung relativ leicht abgebaut werden.

ECCT Zubehör

Das ECCT-Gerät besteht zum einen aus einem Kleidungsstück, das mit kapazitiven Elektroden ausgestattet ist, und einem Oszillator. Dieser erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das durch eine bestimmte Intensität, Wellenform und Frequenz charakterisiert ist.
Die Gestaltung der Kleidungsstücke richtet sich unter anderem nach Position und Stadium des Tumors. Sie werden so angefertigt, dass sie sowohl metastasierte Regionen, als auch den lokalen Primärtumor bedecken.
Die Kleidungsstücke sind in Form von Kopfbedeckungen, Jacken, Westen oder Decken erhältlich.
Frequenz, Intensität und Wellenform des Oszillators sowie die Dauer der Behandlung werden basierend auf der Zellanatomie, dem Grad der Malignität und der elektrischen Tumorzelleigenschaften bestimmt.
Wie läuft die Behandlung ab? Kleidungsstück und Oszillator werden in
der Regel jeden Tag für bis zu mehrere Stunden getragen. Die Art der Behandlung richtet sich individuell nach dem Leiden des Patienten, dem Tumorstadium und der individuellen Reaktion auf das elektrische Feld. Um Wirksamkeit und Sicherheit zu gewährleisten, sollte die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Während das Gerät getragen wird, kann der Patient alltägliche Aktivitäten ohne Einschränkung durchführen.
Die ECCT ist ein äußerst innovatives Verfahren, welches entweder allein oder komplementär zur Chemotherapie angewandt werden kann.
Zahlreiche Tumore, vor allem in den Regionen Brust, Lunge und Gehirn konnten bereits erfolgreich mit der ECCT behandelt werden (s. Rückseite). Auch in späten Tumorstadien können noch positive Ergebnisse erzielt werden.

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